Berichte aus aller Welt
Alle Jahre wieder!
Premier-League-Absage an Celtic und die Rangers.
Die beiden schottischen Spitzenvereine, die jährlich die Meisterschaft unter sich ausmachen, werden auch in Zukunft nicht in Englands Premier League antreten dürfen.
Ein Vorschlag von Phil Gartside hat auf der Insel mal wieder für allerlei Diskussionen gesorgt: Der Vorstandsboss der Bolton Wanderers hatte vorgeschlagen, Celtic Glasgow und die Glasgow Rangers in die Premier League zu integrieren. Gartside hätte in dem Falle dafür plädiert, die Liga neu zu strukturieren. Wie schon in den letzten Jahren wurde diese von den anderen Klubs abgelehnt.
Auch die beiden schottischen Klubs sollten kein wirkliches Interesse daran haben, denn eine Qualifikation für das internationale Geschäft wäre für die beiden Vereine in der Premier League fast unmöglich. Vor allem die Rangers mit sind auf das Geld aus den internationalen Pokalen angewiesen, so haben die Schotten im letzten Jahr rote Zahlen geschrieben. Von Juni 2008 bis Juni 2009 fuhr der Champions-League-Teilnehmer ein Defizit in Höhe von 12,7 Millionen Pfund (rund 14 Millionen €) ein.
„Weder durchführbar, noch wünschenswert“
„Die Bolton Wanderers haben der Premier League einen Vorschlag unterbreitet, die Liga neu zu ordnen und zukünftig zweigleisig auszutragen. Die Vereine sind über neue Ideen und Anregungen erfreut, aber unserer Meinung nach ist es weder wünschenswert, noch durchführbar, Celtic und die Rangers in irgendeine Form der Premier League aufzunehmen“, heißt es in einer offiziellen Mitteilung.
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Roberto Carlos mit 36 in die Heimat?
Der wohl weltweit bekannteste Außenverteidiger Roberto Carlos steht vor einer Rückkehr in die Heimat Brasilien. SC Corinthians und der FC Santos buhlen angeblich um den 36-Jährigen Ex-Nationalspieler. Geht es nach dem Trainer Mano Menezes des Pokalsiegers SC Corinthians aus Sao Paulo, so hat dieser bereits eine mündliche Übereinkunft mit dem Weltmeister von 2002 erzielt.
Carlos hat laut eigenen Aussagen Angebote von beiden Teams erhalten, ist jedoch noch unentschlossen.
„Zu 50% gehe ich zu Corinthians und zu 50% zu Santos. Wir haben noch nichts Konkretes beschlossen. Ob ich vielleicht bis zum Saisonende bei Fenerbahce bleibe oder ob ich wechsle gebe ich am kommenden Dienstag bekannt“.
Santos oder Corinthians?
Santos zieht ihn an, da er an Gedenken seines Vaters, der sein ganzes Leben lang Fan war, dort gerne spielen würde und wegen seiner guten Freundschaft zu Präsident Marcelo Teixaira. Bei Corinthians hingegen locken die Teilnahme an der Copa Libertadores und natürlich das Wiedersehen mit Ronaldo, einem sehr guten Freund von ihm.
„Ich kann spüren, dass ich im Januar bei einem Klub in Sao Paolo sein werde. Ich hatte früher finanzielle Schwierigkeiten, aber jetzt hab ich keinerlei Bedenken. Die nächsten 2-3 Jahre möchte ich bei einem großen Klub spielen“, so der 36-Jährige.
Laut Corinthians-Sturmstar Ronaldo habe sich sein Freund, der derzeit bei Fenerbahce Istanbul unter Vertrag steht, schon bei ihm über die Bedingungen vor Ort erkundigt. "Ich würde sogar Geld aus meiner Tasche ziehen, um ihn zu verpflichten", erklärte der WM-Rekordtorjäger, der an der Seite von Roberto Carlos 2003 und 2007 mit Real Madrid spanischer Meister und 2002 Weltmeister wurde.
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Die neue Gefahr aus Manchester!
Liverpools Jamie Carragher glaubt, dass Manchester City eine wirkliche Gefahr für die ersten vier Plätze in dieser Saison werden kann. Vor allem nach dem viel versprechenden Start in die neue Saison mit drei Siegen in den ersten drei Spiele, und das ohne Gegentor.
Der Klub des Scheichs Sulaiman Al Fahim verbrachte den Sommer mit einer großen Shoppingtour in Europa und gab dabei über 100 Millionen Pfund aus für Spieler wie, Carlos Tevez, Kolo Toure, Gareth Barry, Emmanuel Adebayor, Roque Santa Cruz und Joleon Lescott, um mit einem Schlag Anwärter auf den Titel zu werden.
Carragher vom FC Liverpool ist auf jeden Fall beeindruckt von ManCity und geht davon aus, dass sie in dieser Saison für Furore sorgen werden: "Ich denke, Man City wird sehr stark sein, genau wie Tottenham, Aston Villa und Everton, die ja immer oben dabei sind. Ich glaube es wird deutlich spannender als in den letzten Jahren werden".
Die Ziele für den FC Liverpool sind für Carragher klar: "Die ersten vier Plätze werden mit Sicherheit schwer zu erreichen sein, aber wir wollen sicherstellen, dass wir da oben stehen und die Champions League- Plätze erreichen". Auf die Frage, ob City die ganze Saison oben mitspielen wird sagte Carragher: "Oh ja. Sie haben einige großartige Spieler, Weltklasse-Spieler bekommen, und ich bin mir sicher, sie werden im Januar noch mal auf dem Transfermarkt zuschlagen, so dass sie eine massive Bedrohung werden."
Rio Ferdinand von Manchester United dankt dabei ganz anders über den Stadtrivalen:
"Diese Stadt ist nicht groß genug für zwei großen Teams", sagte der englische Nationalspieler und weiter: "City haben treue Fans, die nach Erfolg geschrieen haben. Sie hatten keinen, aber jetzt denken sie vielleicht, ihre Zeit sei mit dem ganzen Geld gekommen. Aber manchmal kann man mit Geld keinen Erfolg kaufen. Es kann funktionieren, wie Sie bei Chelsea gesehen haben, aber die standen schon davor auf dem vierten, fünften und dritten Platz in der Liga.
City beginnt von einer ganz anderen Position, so wird man erst nach einiger Zeit sehen, wie erfolgreich sie sein werden. Wenn sie schon in dieser Saison etwas gewinnen, dann viel Glückwünsche an sie - aber hoffentlich sind wir diejenigen, die am Ende die großen Trophäen gewinnen werden."
